Herzlicher Empfang für die neuen „I-Dötzchen“

Zwei Klassen mit 30 neuen Schülerinnen und Schülern wurden in diesem Schuljahr an der Romröder Grundschule eingeschult.

Bereits am Montag vor der Einschulung hatte Pfarrerin Dorothée Tullius-Tomášek den Kindern, ihren Familien und den neuen Klassenlehrerinnen Frau Jurgutat und Frau Schepp in der Romröder Schlosskirche den Segen für die Schulzeit gespendet. Besonders freuten sich die Kinder, hier auch einige ihrer Erzieherinnen wiederzusehen, denn eigentlich waren alle bereits aus der Kita „herausgeworfen“ worden.

Zur Einschulungsfeier in der Turnhalle nutzten neben den Eltern auch viele Verwandte und Freunde die Möglichkeit, nach der Corona Pandemie endlich wieder gemeinsam eine Einschulung zu feiern. Schnell wurden noch zusätzliche Stühle und Bänke für weit über 100 Personen aufgestellt. Konrektorin Brigitte Schepp begrüßte, stellvertretend für die erkrankte Schulleiterin Bettina Sorg, die Anwesenden mit der Geschichte „Mias Muschel“ von Armin Pongs, in der eine Zaubermuschel der kleinen Mia Selbstbewusstsein gibt und ihr so beim Lesenlernen hilft. Die Klassen 3a und 3b untermalten die Einschulungsfeier musikalisch mit Hilfe ihrer Musiklehrerinnen Frau Dietz und Frau Littig. Das Elterncafe der Zweitklässler lud alle Gäste traditionell zu Kaffee, Kuchen und anderen Köstlichkeiten ein, während die Einschulungskinder ihre erste Zeit im Klassenraum verbrachten. Hier bekam jedes Kind in Anlehnung an die gehörte Geschichte noch eine Muschelkette und die traditionelle Brezel von seiner Klassenlehrerin als „süßen Einstieg ins Schulleben“ geschenkt.

In der zweiten Schulwoche besuchte auch Bürgermeister Hauke Schmehl die beiden neuen Klassen der Grundschule seiner Gemeinde. Als Geschenk der Stadt Romrod hatte er jeder Klassenlehrerin 50 Euro „Startguthaben“ für die Klassenkasse und jedem Kind eine süße Überraschung mitgebracht.

Der Vorsitzende des Schulelternbeirats Manuel Lauer begrüßte die Kinder mit zwei Himbeersträuchern für den Obstgarten der Grundschule. Hier pflanzt jede neue Klasse einen Baum oder einen Strauch, der im Lauf der Grundschulzeit bei guter Pflege Früchte tragen soll- übrigens ganz ähnlich wie beim Lernen. Mit Hilfe von Hausmeister Andreas Treiber konnten die Kinder ihre Sträucher setzen und wässern. Jetzt besuchen die Kinder „ihre Sträucher“ regelmäßig, um sie zu beobachten und zu gießen. Genau wie die Kinder haben ihre beiden Setzlinge bereits erste Wurzeln in der Schule geschlagen.

Wie sollte es auch anders sein, bei einem so herzlichen Empfang?

 

Text und Bilder: Brigitte Schepp