Manege frei! Projektzirkus Hein verzaubert die MPS Antrifttal
In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien verwandelte sich das Schulgelände der MPS Antrifttal in Romrod in eine bunte Zirkuswelt: Bereits zum dritten Mal war der Projektzirkus Hein unter der Leitung von Zander und Sarah Sperlich zu Gast und sorgte für leuchtende Kinderaugen, staunende Zuschauer und unvergessliche Erlebnisse.
Alle vier Jahre schlägt der Zirkus sein großes Zelt direkt auf dem Schulgelände auf. Mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Eltern wurde das beeindruckende Zirkuszelt auf- und wieder abgebaut – ein schönes Beispiel dafür, wie engagiert die Schulgemeinschaft zusammenarbeitet.
Das Besondere an diesem Projekt: Jedes Kind erlebt während seiner Grundschulzeit an der MPS Antrifttal einmal diese außergewöhnlichen Tage und darf selbst zum Zirkusstar werden. Statt Mathematik und Deutsch standen plötzlich Jonglage, Akrobatik, Zauberei und Artistik auf dem Stundenplan.
Bereits am ersten Tag konnten die Kinder in die verschiedenen Darbietungen hineinschnuppern und in ihre vorher ausgewählte Wunschrolle schlüpfen. Anschließend wurde intensiv geprobt – immer begleitet von den erfahrenen Zirkuspädagogen des Projektzirkus Hein, die mit viel Geduld, Humor und Begeisterung aus jedem Kind das Beste herausholten.
Die Vielfalt des Programms war beeindruckend: Clowns brachten das Publikum zum Lachen, Jongleurinnen und Jongleure ließen ihre Requisiten gekonnt durch die Luft fliegen, mutige Fakire demonstrierten ihre Kunst, Zauberer verblüfften mit ihren Tricks, Seiltänzerinnen balancierten scheinbar mühelos über das Drahtseil und orientalische Tänzerinnen begeisterten mit eleganten Choreografien. Atemberaubende Akrobatik, eine faszinierende Schwerterillusion und schwungvolle Darbietungen am Trapez sorgten immer wieder für staunende Gesichter.
Ein besonderes Highlight war der Auftritt der "zwei Jakobs", die mit ihrer Hula-Hoop-Nummer eindrucksvoll zeigten, wie geschickt sich sogar bis zu fünf Reifen gleichzeitig beherrschen lassen.
Charmant und souverän führten Frieda Hamel und Lea Müller als Moderatorinnen durch das Programm und kündigten die einzelnen Nummern mit viel Witz und Selbstbewusstsein an.
Ein weiterer Höhepunkt waren die liebevoll gestalteten, farbenfrohen Kostüme. Für jede Darbietung schlüpften die Kinder in passende Gewänder und verwandelten sich in echte Artistinnen und Artisten. Zusammen mit Musik, Licht und der besonderen Atmosphäre im Zirkuszelt entstand eine Vorstellung, die professioneller kaum hätte wirken können.
Den Lohn für die intensive Probenarbeit erhielten die Kinder bei den großen Galavorstellungen vor voll besetzten Zuschauerreihen. Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde staunten nicht schlecht, mit welchem Selbstvertrauen und welcher Begeisterung die jungen Artistinnen und Artisten in der Manege auftraten. Immer wieder gab es tosenden Applaus für die beeindruckenden Leistungen.
Das Zirkusprojekt vermittelt weit mehr als artistische Fähigkeiten. Es stärkt das Selbstvertrauen, fördert Teamgeist, Ausdauer und Verantwortungsbewusstsein und zeigt den Kindern, was sie gemeinsam erreichen können. Viele wachsen während dieses Projekts über sich hinaus und entdecken Talente, die sie selbst zuvor nicht kannten.
Die MPS Antrifttal bedankt sich herzlich bei Zander und Sarah Sperlich vom Projektzirkus Hein für ihre mitreißende Arbeit, bei allen Eltern für die tatkräftige Unterstützung beim Auf- und Abbau sowie bei allen Helferinnen und Helfern, die diese besondere Woche möglich gemacht haben.
Nach Tagen voller Lachen, Spannung und großer Emotionen stand für alle fest: Wenn der Projektzirkus Hein in vier Jahren wieder seine Zelte auf dem Schulgelände aufschlägt, wird die Vorfreude erneut riesengroß sein.
Text und Bilder: MPS Antrifttal, Romrod