„Das war sooooo cool!“

Internet-ABC-Eltern-Kind-Nachmittag an der MPS Antrifttal in Romrod

 

Mit Spaß und Sicherheit im Netz!“, so versprach es die Einladung. Für drei Stunden trafen sich am Dienstag, den 05.06.18, interessierte Eltern und Kinder freiwillig in der Schule. Und dieses Treffen, da waren sich alle Teilnehmer einig, hatte sich gelohnt. Sabine Eder und Nancy May von „Blickwechsel“, einem Verein für Medien- und Kulturpädagogik, schafften es trotz der Hitze, in einem kurzweiligen Workshop mit vielen Tipps und Hintergrundwissen, aber auch praktischen Übungen zu informieren. Los ging es einer Gesprächsrunde zur Nutzung des Internets, während der so manches Elternteil staunte, wie gut die Kinder zum Beispiel über „angesagte YouTuber“ informiert sind; während fast alle Erwachsenen die genannten Namen noch nie gehört hatten.

Im PC Raum der Schule stand nun ein praktischer Teil an. Warum sollten Kinder eine kindgerechte Suchmaschine nutzen? Wie gut sind eigentlich verschiedene Kinderseiten im Netz und welche Kriterien zur Bewertung gibt es? Dies galt es für die Eltern-Kind-Tandems selbst auszuprobieren und die Ergebnisse den anderen Teilnehmern vorzustellen.

Das Fazit der Referentinnen lautete: Das Internet ist auch für Kinder eine tolle Erfindung, wenn es klare Nutzungsregeln gibt, die jede Familie individuell für sich beschließen sollte. Es gibt viel zu entdecken, zu lernen oder einfach nur zum Spielen oder zur Unterhaltung. Aber es gibt auch Bereiche, die nicht für Kinder geeignet sind und diese verstören oder sogar verängstigen können. Welche Gefahren lauern im Internet und wie können Kinder geschützt werden? Während die Kinder auf dem Schulhof eine kurze Pause machten, führte Sabine Eder die Eltern auch auf solche Seiten und zeigte eindrücklich, wie leicht diese auch für Kinder zu erreichen sind. Deshalb sollten Kinder immer einen Ansprechpartner haben und wissen, wie sich sich verhalten, wenn sie plötzlich auf einer solchen Website landen. Wenn Kinder ein internetfähiges Handy nutzen, sollten sie versteckte Kostenfallen kennen oder wissen, was sie im Internet veröffentlichen dürfen oder eben (besser) nicht.

Nach einer kurzen Einführung in die Nutzung eines Tablet teilten sich die Kinder und ihre Eltern in Kleingruppen auf. Der Schulhof wurde zur Filmkulisse. Spielzeugfiguren wurden nun zu Filmhelden. Mit Hilfe eines Programmes und der Tablets erstellten alle Gruppen innerhalb von 15 Minuten einen kurzen Film. Da fanden Autorennen statt oder die Polizei verfolgte einen Verbrecher. Alle so entstandenen Filme wurde zum Schluss gemeinsam angeschaut und mit reichlich Applaus bedacht. Eltern und Kinder bewerteten den Workshop fast einhellig als absolut empfehlenswert. Trotz der Hitze fanden die Kinder: „Das war so cool!“

 

Text und Bilder: Schepp